App Store: Gute Chart-Positionen ändern Platzierung in den Suchergebnissen

Eine Beobachtung, die vor allem für die App Store-Entwickler unter euch spannend sein dürfte. iPhone-Applikationen, die ihre Chart-Position verbessern, werden von Apple unmittelbar mit höheren Platzierungen in den Suchergebnissen versehen.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 15. September 2014 at 00:25

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Apple Thunderbolt Display: 5K-Display kommt noch 2014

Wenn es sich um den 4K-Standard dreht, dann ist Apple vor allem in Verbindung mit einem Ultra-HD-Fernseher Teil der Gerüchteküche, nun gibt es aber neue Spekulationen, nach denen Apple ein 5K-Display auf den Markt bringen soll. Genauer gesagt ein neues Apple Thunderbolt Display, das eben mit einer 5K-Auflösung (sprich: 5120×2880 Pixel) ausgestattet ist.In diesem Punkt stellt sich allerdings die Frage, wie Apple ein solches 5K-Display technisch konzipieren möchte. Der aktuelle DisplayPort-Standard nach Version 1.2 bietet eine maximale Auflösung von 4096×2160 Pixeln, also eine echte 4K-Auflösung. Das kolportierte 27-Zoll-Display von Apple mit einer 5K-Auflösung würde also eine Nachbesserung seitens Apple benötigen, was einen Release eher unwahrscheinlich ist.Realistischer wäre da schon die Veröffentlichung eines Apple Thunderbolt Display mit der Ultra-HD-Auflösung von oben genannten 4096×2160 Pixeln. Eine solche Auflösung wäre in Verbindung mit DisplayPort 1.2 ohne Weiteres zu bewerkstelligen, sodass Apple technisch keine Änderungen vornehmen müsste. Da mittlerweile der Mac Pro, der 27-Zoll-iMac (von Ende 2013) sowie das MacBook Pro mit Retina-Display (Ende 2013, Mitte 2014) mit der 4K-Auflösung kompatibel sind, würde ein neues Thunderbolt Display durchaus passen.via

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - 14. September 2014 at 23:54

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Apple iPhone 6: Auslieferung beginnt

Seit dem 12. September ist es möglich, sowohl das Apple iPhone 6 als auch das iPhone 6 Plus über den Apple Online Store vorzubestellen, was laut Apple auch viele Menschen getan haben, immerhin wurde ein neuer Startrekord im iPhone-Segment aufgestellt. In den USA werden aktuell die ersten Käufer des iPhone 6 per E-Mail benachrichtigt, dass sich ihre Lieferung auf dem Weg befindet.Auch in Deutschland und anderen Ländern außerhalb der USA ist damit zu rechnen, dass die Auslieferung des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus in Kürze erfolgen wird. Dementsprechend sollten die E-Mails bezüglich der erfolgten Auslieferung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Immerhin hat Apple angekündigt, die ersten iPhone-6-Modelle bis zum 19. September 2014 auszuliefern, was augenscheinlich problemlos klappen sollte.Wer aktuell ein iPhone 6 oder ein iPhone 6 Plus über den Apple Online Store bestellt, der muss bereits drei bis vier Wochen warten. Auch bei den einzelnen Mobilfunkanbietern hat sich die Lieferzeit mittlerweile verlängert, was bereits im Vorfeld zu erwarten gewesen ist. Immerhin ist die gleiche Situation schon bei den vorherigen iPhone-Modellen genauso eingetreten.via

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - at 23:02

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Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 37/2014)

Nach einer recht anstrengenden IFA-Woche konnten wir in den vergangenen sieben Tagen mal wieder in ruhigere Gewässer schippern. Was natürlich nicht heißen soll, dass nichts Relevantes in der Branche passiert ist. Wer die Woche unter einem Stein verbracht hat, trunken war vor Apples neu angekündigten Produkten oder anderweitig verhindert, der bekommt hier nochmal die Themen der Woche in geraffter Form vorgesetzt – im Rahmen unserer Top 5+5-Wochencharts.

Top 5 der Leser

Zunächst listen wir die fünf beliebtesten Artikel der, gelistet anhand der Klicks:

Platz 5: Google Voice-Funktionalität landet in Hangouts, jetzt kann man mit dem Messenger endlich auch telefonieren. Platz 4: Das Samsung Galaxy Note 4 wird UV-Strahlung und den Sauerstoffgehalt im Blut messen können. Platz 3: Im Chromium-Bugtracker sind neue Details zu Android L geleakt. Platz 2: Das Galaxy Note 4 ist jetzt bei Online-Händlern vorbestellbar Platz 1: Auf dem Treppchen ganz oben platzieren sich Samsung und HTCs Sticheleien gegen die neuen iPhones

Top 5 der Redaktion

Aus unserer Sicht ebenfalls wichtig und oder spannend waren in dieser Woche folgende Themen:

So futuristisch die Moto 360 aussieht, so dubios ist ihre Technik: Alte Prozessoren und zu kleine Akkus werden in der Smartwatch offenbar verbaut. Lange kann es eigentlich nicht mehr dauern, bis Google Android L endlich herausgibt. Das Nexus 9 von HTC mit 64-Bit-Prozessor von Nvidia wurde diese Woche praktisch bestätigt und soll noch im September erscheinen. Aus heiterem Himmel hat Dell mit dem Venue 8 7000 ein beeindruckendes Tablet vorgestellt, das beinahe futuristisch wirkt. Kollege Tuan hat sich die Mühe gemacht und aus dem Play Store 10 empfehlenswerte Icon Packs für verschiedene Android-Launcher herausgefischt. Andreas denkt mit Nostalgie zurück an das Galaxy Nexus und findet, dass Samsung damals an dieses Gerät hätte anknüpfen sollen.

Das war es von uns für diese Woche. Rutscht gut in die neue!
Euer androidnext-Team


Weiterführende Artikel:

Samsung Galaxy Note 4: Exynos 5433-Variante offenbar 64-Bit-fähigHangouts: Telefonie-Service Google Voice hält in Messenger EinzugSamsung Galaxy Note 4: Sensoren zur Messung von Sauerstoffgehalt im Blut und UV-Intensität

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - at 19:45

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Apple Watch mit 18 Karat Gold bis zu 1200 Euro?

Könnte der Preis der Apple Watch, welcher mit knapp 350 Euro momentan nur für das günstigste Modell feststeht, auf bis zu 1200 Euro klettern? Laut einem Bericht von Techcrunch sei genau dies bei dem Modell aus 18-Karat Gold der Fall.  John Biggs beruft sich in dem Bericht auf “Juweliere die mit dem Material vertraut sind,” welches Apple in der Apple Watch verwendet und berichtet, dass basierend auf einer Schätzung der Größe und des Gewichts der Preis von 1200 Euro wahrscheinlich sei. In einem Zitat wird der Uhren-Experte Chad Rickicki aus Pennsylvania erwähnt, der ein Gehäuse aus 18-Karat Gold in der Größe und Form auf etwa 600 Dollar schätzt. Neben dem Gehäuse würde die eingebaute Elektronik + Handelsspanne etwa gleich viele Kosten verursachen, womit man bei 1200 Dollar wäre. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jede Vorhersage zum Preis der Apple Watch noch Spekulation. Bis auf den Preis von 349 Euro für das günstigste Modell gibt es von Apple keine weiteren Ankündigungen. Auch die genauen Maße der Uhr sind noch nicht einmal bekannt, dazu weiß man nicht, ob es sich um eine Vergoldung oder reines Gold handeln wird. Ähnliche Artikel: Videos: iPhone 6, iPhone 6 Plus, Apple Watch iPad Air 2 mit Gold Gehäuse, Präsentation am 9. September? iPod nano 7G – 8GB für 129 Euro, 16GB für 149 Euro iPad mini Smart Cover für 39 Euro?

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Apple verdient 0,15% an jeder Transaktion via Apple Pay

Mit Apple Pay steigt Apple erstmals in den hart umkämpften aber gewinnträchtigen Finanzmarkt ein. Via NFC und TouchID Authorisation ist es zukünftig möglich mit dem iPhone 6, iPhone 6 Plus, sowie der Apple Watch zu bezahlen.Wie nun bekannt wurde, dürfte Apple Pay dem Konzern aus Cupertino, CA tatsächlich einiges an Geld in die Kassen spülen. 0,15% von jeder Transaktion sollen an Apple fliesen… 0,15 Prozent klingen auf den ersten Blick nicht viel. Bedenkt man, dass es sich dabei um 15 Cent pro 100 Euro Umsatz handelt und wir von Umsätzen im Milliardenbereich sprechen, wird schnell klar, dass Apple hier hohe Gewinne einfahren könnte.Zumal Konkurrenten wie Google keine solchen Umsatzbeteiligungen erhalten.Im Alltag bedeutet dies, dass ihr bequem per iPhone 6 bezahlt, statt dem Pin euren Kauf per TouchID Fingerabdruck bestätigt und somit Apple 0,15 Prozent eures ausgegebenen Geldes zusätzlich am Apple abgebt. Cashcow? Dürfte es wohl treffen.“Bank chief executives fawned about the “exceptional customer experience” and the “exciting move”. They are also paying hard cash for the privilege of being involved: 15 cents of a $100 purchase will go to the iPhone maker, according to two people familiar with the terms of the agreement, which are not public. That is an unprecedented deal, giving Apple a share of the payments’ economics that rivals such as Google do not get for their services.”Die Info der The Financial Times ist alles andere als neu. Bereits vor einigen Woche berichtete die Bank Innovation, dass Apple gleich zu Beginn der Verhandlungen mit den großen Kreditkarten Instituten American Express, Bank of America, Capital One, Citigroup und JP Morgan Chase die Transaktionsgebühr angebracht hat. “The first thing Apple has done is convince these four FIs to consider transactions from Apple’s upcoming payments venture — said to launch with its forthcoming iPhone 6 introduction — as “card present” transactions, which carry a lower discount rate than “card not present” transactions, because of lower fraud risk.”Apple weiß also, wie man aus einem Geschäft nochmals ein Geschäft macht. Und dass sich die großen Banken einem Elektronikkonzern beugen zeigt weiters, wie viel Mcht Apple inzwischen hat. Durchaus eine Aussage, die zu einem kritischen Blick anregen sollte.

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WhatsApp: Neue Beta-Version bringt Bildbearbeitungsfunktionen

WhatsApp bekommt ein neues Update: Mit der neuesten Version ist es möglich, Bilder und Fotos vor dem Versenden rudimentär zu bearbeiten, die Dateien lassen sich zuschneiden, drehen und beschriften. Momentan ist das Update allerdings nur als Beta-Version verfügbar.

In letzter Zeit wirft das WhatsApp-Team mit Updates nur so um sich: Nachdem erst vor wenigen Tagen die finale Version 2.11.378 im Play Store Einzug gehalten hat, wird wohl schon demnächst ein weiteres Update parat stehen, dessen erste Verbesserung man sich nun schon in Form einer Beta-Version installieren kann. Die Entwickler haben dabei an einigen Foto-Features geschraubt. So soll es künftig möglich sein, die Bilder vor dem Versenden in die richtige Position zu drehen, mit Notizen zu versehen oder einfach in die richtige Größe zuzuschneiden. Keine überragenden Neuerungen, aber durchaus praktisch. Neben den Foto-Funktionen haben die Entwickler auch wieder einige Bugs ausgebessert und kleine Verbesserungen unter der Haube vorgenommen.

Wann das Update regulär in den Play Store wandert, ist momentan allerdings noch unklar. Wer nicht warten möchte, kann die APK bereits herunterladen und händisch installieren, die aktuellste Version trägt die Buildnummer 2.11.388.

Download: WhatsApp Beta (APK-Download)

Noch ein Service-Tipp für alle Nutzer, die das jüngste Play Store-Update installiert hatten. Bei dieser Aktualisiserung gab es bekanntlich Probleme: die im Frühjahr eingeführten Privatsphäre-Einstellungen wurden ohne Erlaubnis des Nutzers automatisch auf die Standardwerte zurücksetzt. Wer sich die aktuellste Version also installiert, überprüft am besten noch einmal seine Einstellungen: unter Account ⇒ Datenschutz lässt sich feingranular festlegen, ob man seinen Status, die Zeit des letzten Online-seins und das Profilbild entweder allen Nutzern, nur Kontakten oder niemandem verfügbar macht.

Quelle: WhatsApp [via SmartDroid]

► Tipp: Mit der WhatsApp-Prepaid-SIM immer WhatsAppen – auch ohne Guthaben


Weiterführende Artikel:

WhatsApp: Update zeigt Fotos auf Smartwatch, setzt Datenschutz-Einstellungen zurückTWRP 2.8: Update des beliebten Recovery-Moduls bringt MTP-Support und weitere NeuerungenWhatsApp: Update bringt Android Wear-Support in Release-Version

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[Video] Dark Meadow – Tegra-Pixelpracht im Horror-Gewand

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Wer Spiele wie Silent Hill oder auch Bioshock mag, au

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Netflix: Deutschland-Start am Dienstag, Kooperationen mit Vodafone und Telekom

Kommende Woche Dienstag, am 16. September, wird es endlich soweit sein. Netflix erreicht dann hochoffiziell Deutschland. Damit der Start gelingt, setzen die Herrschaften des Videostreaming-Dienstes auf Kooperationen: Vodafone und die Deutsche Telekom sollen als Starthelfer für den Video-on-Demand-Dienst fungieren.

Netflix soll sich in Deutschland so breit aufstellen wie in keinem anderen Land, zitieren die Kollegen der WirtschaftsWoche einen Brancheninsider. Demnach sollen hierzulande vor allem Kooperationen mit starken Partnern für reichlich Zulauf sorgen. Beim Festnetz-Internet ist die Deutsche Telekom der auserwählte Partner, mit Hilfe von Netflix soll das Angebot bei der Telekom-Plattform „Entertain“ um zahlreiche Filme und Serien erweitert werden. Im Bereich des Mobilfunks hingegen ist Vodafone gefragt, auch E-Plus rechnet sich noch Chancen aus – wie genau entsprechende Deals aussehen solle und ob möglicherweise das mobile Streaming von Filmen in momatlichen Vertragsbudgets bei den Mobilfung-Partnern inbegriffen sein wird, bleibt unklar.

Es wird also spannend am 16. September, wenngleich schon einige Details zum Angebot bekannt sind. Eine kurze Zusammenfassung: Bereits in dieser Woche tauchte die Netflix-App für deutsche Nutzer im Play Store auf. Interessierte können die Anwendung also schon herunterladen, auch wenn sie bislang dysunktional ist: Beim Starten der Anwendung wird man, genau wie auf der offiziellen Netflix-Webseite, auf den baldigen Marktstart vertröstet.

Auch die Preise für Deutschland und Österreich stehen schon fest: Für 7,99 Euro kann der Benutzer mit einem Endgerät auf alle Filme und Serien zugreifen, ein Euro mehr bringt Streams in HD-Qualität, zudem kann der Nutzer dann bis zu zwei Endgeräte verwenden.

Ebenfalls schon bekannt sind einige Einzelheiten zu Sprache und unterstützten Geräten: Filme können bei Netflix im Original-Ton, mit deutscher Sprachausgabe oder mit Untertiteln gesehen werden. Wer einen Chromecast besitzt, kann Filme und Serien auch über den Google-HDMI-Dongle konsumieren. Was Netflix insbesondere bezüglich des Film- und Serienangebots in Petto hat, erfahren wir dann wohl erst am Dienstag – wir halten unsere Leser natürlich auf dem Laufenden.

Quelle: Wirtschaftswoche


Weiterführende Artikel:

Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 zur IFA-Woche (KW 36/2014)Google Play Sommer-Deals: Musik-Alben ab 3,99 Euro, Filme & Bücher ab 99 CentNetflix: Videostreaming-Dienst startet im September in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg

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Galaxy Nexus: Samsungs verpasster Paradigmenwechsel [Blick zurück]

Mit dem Galaxy Nexus hatten Google und Samsung im Oktober 2011 das zweite gemeinsam entwickelte Smartphone der Nexus-Reihe vorgestellt. Für mich ist es immer noch eines der Geräte, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind. Ein Blick zurück.

In der Reihe „Blick zurück“ betrachten androidnext-Redakteure Smartphones und Tablets, die sie ganz persönlich geprägt haben.

Nach dem Nexus S war das Galaxy Nexus (Test) das zweite Google-Phone, das in Kooperation mit Samsung entstanden ist. Es wurde im Oktober 2011 mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich (ICS) vorgestellt und läutete die Ära der Smartphones mit On-Screen-Buttons ein. Selbstredend brachte ICS nicht nur Soft-Buttons mit sich, sondern eine Vielzahl weiterer Funktionen. Android 4.0 kann als größtes Update der damals jungen Android-Geschichte betrachtet werden, es war ein mächtiger Schritt nach vorne für Android in Sachen Funktionalität, brachte eine konsistente ästhetische Sprache und etablierte das Holo UI. Manche Aspekte dieser visuellen Sprache waren zwar schon in Android 3 Honeycomb auszumachen, diese Iteration war jedoch nur für Tablets von Relevanz – und das auch nur für eine kurze Zeit. In diesem Artikel liegt der Fokus jedoch nur ansatzweise auf Android 4.0 – Schwerpunkt ist das Galaxy Nexus, mit dem Samsung ein in Sachen Design und Haptik besonderes Smartphone ohne die sonst typischen physischen und kapazitiven Buttons vorgestellt hätte – und eine neue Designsprache für sein Galaxy-Portfolio hätte festlegen können.

Mir gefiel das Konzept der On-Screen-Buttons sofort. Manch einer stört sich zwar bis heute daran, da diese die effektiv nutzbare Displaygröße reduzieren, dies nehme ich aber gerne in Kauf, da ich diese Lösung in puncto Usability für ideal halte und zudem die Front eine ebene Fläche ohne optische Störungen bildet. Wie gesagt, reine Geschmackssache, die nicht jeder teilen muss.

Als ich das Galaxy Nexus im Dezember 2011 zum ersten Mal in Händen hielt, wollte ich es gar nicht mehr loslassen, so gut lag es in der Hand; selbstredend habe ich mich sofort in die Art der Bedienung verliebt. Die tolle Haptik liegt zum einen darin begründet, dass es mit seinen 68 Millimeter relativ schmal ist und perfekt in meine mittelgroßen Hände passt. Zudem sind die Gehäuseseiten wunderbar abgerundet, sodass sich das Gerät in die Hand schmiegt. Das Galaxy Nexus konnte mein Herz aber noch aus einem weiteren Grund erobern: Während viele Smartphones eine rutschige und zu allem Überfluss glänzende Oberfläche besitzen, hatte Samsung seinem zweiten Nexus eine sogenannte Hyperskin-Beschichtung auf der Rückdeckel verabreicht, durch die das Gerät rutschfest in der Hand liegt und auch optisch eine bessere Figur machte als die „glossy“ Rückseiten beispielsweise des einige Monate später vorgestellten Galaxy S3. Die dieser Tage zum Einsatz kommende gummierte Rückseite Samsungs in Golfballmulden-Optik ist aber auch eine gute Alternative.

Was überdies zu einem positiven Benutzungserlebnis führt, ist die leichte Wölbung oder „Nase“ auf der Unterseite des GNex, denn dank dieser weiß man immer, wo oben und unten ist. Dies ist bei vielen anderen Geräten nicht mehr so leicht und mit einem Wimpernschlag festzustellen – nicht einmal beim Nexus 5 (Test). Dank dieser Konstruktionsweise ist es rasch aus der Hosentasche zu ziehen und ohne das Gerät erneut drehen und wenden zu müssen, sofort einsatzbereit. Darüber hinaus lässt sich das Galaxy Nexus auch wunderbar leicht an seiner Nase aus der Gesäßtasche ziehen. Diese Faktoren mögen zunächst trivial klingen, doch genau solche Designentscheidungen mit dem Alltagsnutzen im Hinterkopf sind es, die ein gutes Gerät auszeichnen.

Aus diesem Grund halte ich das Samsung Galaxy Nexus immer noch für eines der besten Geräte in Sachen Ergonomie und Haptik. Und ich bin der Meinung, dass Samsung dieses Design 2011 hätte weiterführen sollen, auch wenn es der Erfolgsschiene der Galaxy S-Geräte mit ihren kapazitiven Buttons und dem markanten, eindeutig Apple-inspirierten Home-Button widersprochen hätte. Das Galaxy Nexus ist übrigens zwischen dem Galaxy S2 und dem Galaxy S3 vorgestellt worden – zwei Smartphones, mit denen Samsung enorme Erfolge erzielt hatte. Vielleicht dachte man sich auch bei Samsung, dass Konsumenten noch „ihre Buttons“ benötigen, um sich besser zu orientieren. Doch als ich mich erst einmal an die Soft-Buttons und die damit einhergehende Benutzung gewöhnt hatte, wollte ich nicht mehr zurück – die Bedienung ist aus meiner Sicht einfach „natürlicher“.

Vermutlich waren die Soft-Buttons eine Vorgabe seitens Google, um anderen Herstellern aufzuzeigen, dass diese beim Nutzer funktionieren können. Heute haben sie sich bei vielen Herstellern durchgesetzt: Von Sony über HTC und LG bis hin zu Huawei. Ausgerechnet Samsung jedoch, 2011 praktisch der Vorreiter der On-Screen-Button-Lösung, blieb seinen mit dem Samsung Galaxy S eingeführten physischen Bedien-Tasten bis heute treu. Manche lieben Samsung Galaxy-Geräte gerade wegen dieser Art der Steuerung, andere mögen das, aus meiner Sicht veraltete, und vor allem Platz raubende Bedien-Schema einfach nicht.

Samsung hätte bereits 2011 einen regelrechten Paradigmenwechsel hinsichtlich seiner Hardware-Designsprache einläuten können, um Smartphones noch kompakter gestalten zu können. Die konsequente Entscheidung für On-Screen-Buttons hätte die Vorwürfe der Orientierung an Apples Designsprache empfindlich geschwächt, die mit dem Galaxy S und Galaxy S2 ihren Höhepunkt erreicht hatten. Natürlich wäre es für die Südkoreaner ein Wagnis gewesen, von seinen Erfolgsgeräten und dem mit dem Galaxy S eingeführten Design abzurücken – ich hätte das jedoch begrüßt.

Doch wer weiß, was die nächsten Monate bringen – offensichtlich arbeitet Samsung am Gehäusedesign seiner Galaxy-Smartphones. Derzeit ist erst einmal das Material an der Reihe, endlich kommt Metall ins Spiel. Vielleicht nimmt Samsung ja endlich Abschied vom Home-Button mitsamt seiner kapazitiven Begleiter?

Was hieltet ihr von einem Samsung Smartphone im polierten Galaxy Nexus-Style mit Metallchassis und On-Screen-Buttons?


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